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Verantwortlichkeit

Aufräumen nach Katrina: Venture Crew 10 kehrt zurück

Es ist sicherlich nicht jedermanns Idealvorstellung von einem 7-tägigen Urlaub, mit 15 Kindern im Alter zwischen 11 und 18 Jahren eine Fahrt nach Biloxi, Mississippi, zu unternehmen. Für Barry Dahlberg, neun weitere Erwachsene, wie beispielsweise Bob und Jim DeVlieger, ebenfalls Hamilton Sundstrand-Mitarbeiter, und die Pfadfinder der Boy Scouts of America Venture 10 Crew war es eine unvergessliche Erfahrung.

Die Venture Crew 10 hat da weitergemacht, wo andere Helfergruppen aufgehört hatten und haben Hausbesitzer in Biloxi bei verschiedensten Tätigkeiten unterstützt, z. B. bei Vorbereitungsarbeiten für Fundamente, dem Bau von Schuppen, Zimmermanns- und Klempnerarbeiten und beim Fliesenlegen. Die Erwachsenen überwachten die Verwendung elektrischer Werkzeuge, aber die Kinder haben ihre Projekte vom Anfang bis zum Ende selbst bewältigt. Barry Dahlberg erklärt: „Wir sind letztes Jahr das erste Mal nach Biloxi gefahren, um beim Wiederaufbau des Pfadfinder-Camps in Kiln, Mississippi, zu helfen, das vom Sturm beschädigt worden war. Und die Kids wollten zurück, um zu sehen, ob sie noch anderweitig helfen könnten. Aber dieses Jahr war es anders, weil wir jüngere Kinder und zusätzlich auch Mädchen und Frauen dabei hatten, die als Aufsichtspersonen geholfen haben. Das war klasse.“

Die Vorbereitung für die Reise begann schon viele Monate im Voraus. Die Venture Crew 10 hat Käse verkauft und Spaghetti-Essen veranstaltet, um Geld für Verpflegung, Benzin und alles andere zu sammeln, was sie für ihr wochenlanges Abenteuer benötigten. Zusammen mit dem Geld aus dem UTC Volunteer Grant-Programm hatte die Gruppe 9.000 US-$, als sie nach Biloxi startete. Mit diesem Betrag konnte sie nicht nur ihre Ausgaben decken, sondern der First United Methodist Church in Biloxi etwas spenden, wo sie in für Helfergruppen zu Schlafräumen umfunktionierten Klassenzimmern übernachten konnte. Die Projekte der Gruppe wurden auch von der Kirche unterstützt.

„Biloxi hat diesmal anders ausgesehen, weil die Trümmer, die der Sturm hinterlassen hatte, weggeschafft worden waren. Aber selbst nach so langer Zeit leben die Menschen immer noch in provisorischen Wohnwagen oder versuchen, ihre Häuser wieder bewohnbar zu machen. Durch die Arbeit an diesen Projekten hatten wir die Möglichkeit, mit Menschen zu sprechen, die den Hurrikan Katrina überlebt haben. Ihre Geschichten haben uns alle tief bewegt“, so Barry Dahlberg. „Aber bei aller Arbeit kam auch die Entspannung nicht zu kurz. An einem Abend haben wir mit einem Segelschoner auf dem Golf von Mexiko den Sonnenuntergang betrachtet, und am Abend vor unserer Heimreise haben wir rote Bohnen mit Reis und etwas ganz Neuem gegessen: Flusskrebse. Die Hausbesitzer haben uns beim Kochen geholfen und uns gezeigt, wie man die Flusskrebse am besten isst. Es war sehr lustig und ein schöner Abschluss unseres Abenteuers.“


Sikorsky-Mitarbeiter setzt sich für Veteranen ein

Bob Chechoski arbeitet seit über 24 Jahren als Aircraft Blade Operator bei Sikorsky. „Die Jahre vergehen wie im Flug, weil mir meine Arbeit Spaß macht und ich weiß, wie wichtig es ist, dass ich sie gut erledige.“

Neben seiner beruflichen Tätigkeit setzt sich Bob für die Belange von Veteranen ein, sammelt Spenden und stellt Verpflegungspakete für US-amerikanische Soldaten im Auslandseinsatz zusammen. Allein im Jahr 2007 hat Bob 80 Pakete ins Ausland geschickt. Zwar ist jedes Paket individuell, die meisten enthalten jedoch haltbare Lebensmittel von Schokoriegeln bis zum Feiertagstruthahn und Toilettenartikel, Filme sowie PlayStation- und Xbox-Spiele. Für gewöhnlich wiegen die Pakete zwischen 20 und 30 kg.

Bob steht mit vielen Soldaten in engem E-Mail-Kontakt. Sie teilen ihm mit, wenn sie ein Paket erhalten haben und bitten ihn um Gegenstände, die sie benötigen oder gerne hätten. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Nachricht von einem Soldaten erhalte. Sie verdienen alles, was wir ihnen schicken. Schließlich sind sie in einer sehr schwierigen Situation, in der auch kleine Dinge eine große Bedeutung erhalten. Glauben Sie mir. Ich weiß, wovon ich spreche“, sagt Bob.

Bob war selbst zwischen 1966 und 1969 dreimal in Vietnam im Einsatz und erinnert sich, dass damals nicht besonders viele Menschen Versorgungspakete für die Soldaten geschickt haben. „Das war schlecht für unsere Moral und hat uns das Gefühl vermittelt, dass sich niemand um uns scherte. Wegen dieser Erfahrung setze ich mich heute so engagiert für Soldaten ein. Für mich ist es einfach Bürgerpflicht“, so Bob.

Bob demonstriert seine Unterstützung derer, die militärischen Dienst tun oder getan haben, auf unterschiedlichste Art. Seit 15 Jahren arbeitet er nun schon mit dem VA-Krankenhaus für Veteranenhilfe von West Haven, Connecticut, zusammen und hilft dort als anerkannter Berater für Veteranen, die Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen oder Vertretung in gerichtlichen Verfahren benötigen. Bob engagiert sich auch beim Soldier’s Sailor’s and Marine’s Fund, über den er Veteranen hilft, staatliche Leistungen zu beziehen und ihre Wohn- und Arbeitssituation zu sichern.

Aber Bobs Engagement hört hier noch lange nicht auf. Als Mitglied des Vietnam Veterans of America Chapter 251 organisiert er Spendenveranstaltungen, um Geld für die Truppen zu sammeln und fungiert zudem als Berater für die America Legion. „Jede noch so kleine Tat verändert eine Menge im Leben unserer Soldaten, und sie wissen unsere Unterstützung sehr zu schätzen“, sagt er.

2007 ist Bob der Sikorsky-Veteranenvereinigung (Sikorsky Veterans Association, SVA) beigetreten, um das Interesse am Schicksal der Soldaten zu wecken und die Sikorsky-Mitarbeiter zu ermutigen, die Truppen und Veteranen hier und in der gesamten Gesellschaft zu unterstützen. Die SVA führt jedes Jahr zwei Verpflegungssammelaktionen durch. „Langsam zeigt unsere Arbeit Wirkung, und wir erhalten immer mehr Spenden von Mitarbeitern“, sagt Bob.

Er richtet außerdem in regelmäßigen Abständen so genannte „Support Our Troops“-Veranstaltungen aus, um den Sikorsky-Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, Mitteilungen auf „Support Our Troops“-Flaggen zu schreiben, die als Ansporn dienen und die Unterstützung von Sikorsky für all jene symbolisieren sollen, die derzeit für Amerika im Militäreinsatz sind.

Erst kürzlich erhielt Bob eine Überraschung, die ihn beinahe zu Tränen rührte. Ein Soldat, der aus dem Irak zurückgekehrt war und ein Verpflegungspaket von Bob erhalten hatte, hatte sich entschieden, Bob persönlich für die Geschenke und die motivierenden E-Mails zu bedanken. „Wenn ich von den Soldaten erfahre, wie viel ihnen unsere Geschenke bedeuten, spüre ich, dass wir einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung unseres Landes und derjenigen leisten, die sich für unseren Schutz einsetzen.“


Grünere Häuser mit Habitat for Humanity – New York City

Die mehrjährige Partnerschaft von UTC mit Habitat for Humanity – New York City erlebte im September 2007 einen enormen Schub, als sich eine Gruppe von Unternehmensmitarbeitern als Freiwillige am größten Mehrfamilienhaus-Bauvorhaben der Organisation beteiligte. Die 41 Wohneinheiten umfassende Anlage in Brooklyn, New York, ist ein Habitat-Meilenstein und wird künftig Familien Wohnmöglichkeiten bieten, die sowohl erschwinglich, als auch umweltfreundlich sind.

Unter Leitung von Greg Hayes, UTC Vice President of Accounting and Finance, verbrachte die Gruppe den Tag damit, das Rahmenwerk für den aus drei Gebäuden bestehenden Komplex zu errichten, der voraussichtlich im Frühjahr 2009 fertig gestellt sein wird. Mehrere Mitarbeiter der UTC-Hauptniederlassung haben sich freiwillig beteiligt, z. B. Jennifer Caruso, Mark George, Corliss Montesi, Ken Parks, Tom Rogan, Jessica Smith, Peggy Smyth und Tobin Treichal.

Das Brooklyn Habitat – NYC-Projekt umfasst drei separate vierstöckige Gebäude mit einem detaillierten nachhaltigen Konzeptionsansatz. Hierzu zählen Erosionsschutz und Ablagerungskontrolle, Verwendung von dürreresistenten Pflanzen, Low-Flow-Rohreinrichtungen, speziellen energiesparenden Geräten, Einrichtungen, umweltfreundlichen Farben und Abdichtmitteln sowie recycelten Materialien, soweit möglich.

„Bei Habitat-Projekten denke ich eigentlich an Einfamilienhäuser, aber dies war ein viel größeres Projekt“, sagt Corliss, der zum ersten Mal als Habitat-Helfer tätig ist. „Es ist einfach toll, bei einem solchen Projekt mitzuwirken und etwas für die Gesellschaft zu tun. Hier war das ganz besonders deutlich zu spüren, weil wir mit den Familien zusammengearbeitet haben, die später in dem Gebäude leben werden.“

Nach der Fertigstellung soll das neue Bauprojekt die LEED (Leadership in Energy and Environmental Design)-Zertifizierung vom U.S. Green Building Council, einer gemeinnützigen Organisation, erhalten, die sich der Förderung nachhaltiger Baupraktiken verschrieben hat. LEED ist ein anerkannter Maßstab für die Konzeption, den Bau und den Betrieb umweltfreundlicher Gebäude und fördert Nachhaltigkeit bei der Grundstückserschließung, der Wasser- und Energie-Effizienz, der Materialauswahl und der Umweltqualität im Haus.

Habitat – NYC hat mit Hilfe von jährlich rund 10.000 freiwilligen Helfern in allen fünf Bezirken von New York City bislang über 170 Häuser gebaut. UTC und seine Mitarbeiter unterstützen die Organisation mittlerweile seit über zehn Jahren. Im Jahr 2004 hat UTC darüber hinaus im Rahmen seiner Initiative für nachhaltige Städte zur Anwendung umweltfreundlicher Baupraktiken bei erschwinglichen Wohnobjekten mit der Vergabe von Zuschüssen für Habitat – NYC begonnen. Auf der 8. Annual Builder Awards Gala von Habitat wurde UTC im November 2007 als einer der wichtigsten Unterstützer der Organisation geehrt.

„Was dieses Engagement so besonders und wertvoll macht, ist die Tatsache, dass man dabei sowohl den Familien als auch der Umwelt helfen kann“, sagt Greg. „Habitat for Humanity zählt zu den Trendsettern, weil, so glaube ich, in nur wenigen Jahren die LEED-Normen sicherlich branchenweit berücksichtigt werden.“


Der Nutzen der Arbeitssicherheit

Gary Griesheim von Pratt & Whitney ist ein dankbarer Anhänger des Arbeitssicherheitsprogramms, in dessen Rahmen UTC gefährliche Chemikalien vom Arbeitsplatz verbannen möchte.

Seine Wertschätzung des Programms wurde noch größer, als sein Bruder Greg wie durch ein Wunder einen lebensgefährlichen Chemieunfall bei einer anderen Firma überlebte, bei dem er fast in einen Tank mit Trichlorethylen (TCE) gefallen wäre.

„Greg war bei einer Firma in Illinois als Fertigungsorganisator beschäftigt. Bei der Reparatur eines Lecks an einem beheizten TCE-Reinigungsband atmete er TCE-Dämpfe ein“, berichtet Gary Griesheim.

„Er verlor das Bewusstsein, doch seine Gürtelschnalle verhakte sich an einem vorstehenden Rohr, sodass er nicht in den Tank fiel. Er baumelte über eine Stunde lang nur wenige Zentimeter über dem TCE.“

Die TCE-Dämpfe ließen Greg in ein Koma fallen, und seine Familie machte sich große Sorgen um ihn. Doch offensichtlich hatte dieses Koma keinerlei Auswirkungen auf Gregs Humor, denn als er später zu diesem Erlebnis befragt wurde, antwortete er: „Da müsst ihr jemand anderen fragen – ich hab's verschlafen.“

Zunächst bestand die Gefahr, dass Greg aufgrund der TCE-Dämpfe bleibende Gehirnschäden zurückbehalten würde, doch er erwachte aus dem Koma und war nach wenigen Wochen vollständig wieder hergestellt.

Sein Bruder ist überzeugt: „Wenn die Führungsetage der Firma ihre Arbeitssicherheitsrichtlinien zur Priorität erhoben hätte und es eine Führungsstrategie wie bei UTC gegeben hätte, wäre es wahrscheinlich nicht zu diesem Unglück gekommen.“

Diesen Standpunkt teilte er CEO George David in einem Brief mit, den er auf Anraten seiner Kollegen schrieb, denen er bei einer Sitzung zur Sicherheit bei Pratt & Whitney von der Beinahe-Tragödie berichtet hatte.

Es ist nicht verwunderlich, dass Gary Griesheim zu einem engagierten Fürsprecher der Bemühungen von UTC zur Beseitigung gefährlicher Materialien aus Arbeitsabläufen geworden ist.

Er begann seine UTC-Karriere im Materialkunde-Forschungslabor von Pratt & Whitney im Jahre 1992. In dieser Zeit hatte es sich das Unternehmen gerade zur Aufgabe gemacht, unbedenkliche Verfahren und Materialien zu erforschen, die als Ersatz für die gefährlichen Chemikalien dienen sollten.

Gary Griesheim berichtet: „Ich hatte täglich mit den Materialtechnikern zu tun, die monate- oder gar jahrelang mit alternativen Reinigungslösungen und -abläufen experimentierten. Damals wurde die strategische Argumentation der Führungsetage zur Beseitigung dieser Chemikalien in Frage gestellt, und es wurden Bedenken laut, dass UTC dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit einbüßen würde.“

Heute ist Gary Griesheim, der bei Pratt & Whitney in Columbus, Georgia, beschäftigt ist, voller Anerkennung für die Arbeitssicherheitsbemühungen der UTC-Führung.

„UTC macht es genau richtig“, so seine Einschätzung.


Liebesgrüße aus Moskau

Eine Adoption wurde vom Herausgeber eines Elternmagazins beschrieben als „wunderbarer Vorgang – Erwachsene und Kinder kommen zusammen und erschaffen mit der Macht der Liebe eine Familie“. Ein solches Wunder geschah, als Bob Loycano (Fasteners Commodity Manager bei Pratt & Whitney) und seine Familie ihre Tochter Waverly Anastasia adoptierten.

Vier Monate, nachdem Bob Loycano und seine Frau Kimberley sich entschieden hatten, ein Kind aus Russland zu adoptieren, waren die erforderlichen Prüfungen abgeschlossen, und das Paar konnte sich für das Adoptionsprogramm bewerben. Nur einen Monat nach Eingang der Bewerbung fanden sie was sie suchten: ein zweijähriges Mädchen Namens Anastasia aus der Nähe der Stadt Birobidschan in der jüdisch-autonomen Region in Ostsibirien.

Familie Loycano von links: Evan, Bob, Kimberly und Waverly Anastasia.

Die Loycanos reisten nach Birobidschan um ihre Tochter zu sehen, die ihnen zur Begrüßung in die Arme fiel. Es entstand sofort ein enges Band zwischen ihnen. Der Abschluss der Adoption ging jedoch nicht so schnell vonstatten, denn dafür war einige Wochen später eine weitere Reise nach Russland erforderlich. Die Loycanos änderten Anastasias Rufnamen zu „Waverly“ und behielten „Anastasia“ als zweiten Vornamen bei. Nachdem die bürokratischen Hürden in Sibirien und Moskau genommen waren, konnte das Ehepaar Loycano ihre Tochter endlich in ihr neues Zuhause bringen.

Dort traf sie ihren zwei Jahre älteren Bruder Evan. Zunächst freute Evan sich sehr über seine neue kleine Schwester. Er führte sie in die Welt der Spielzeuge ein und genoss seine neue Rolle als großer Bruder in vollen Zügen. Am zweiten Tag wurde ihm allerdings schlagartig klar, dass seine neue Schwester unwiderruflich eingezogen war, und er bat seinen Vater um ein „Gespräch unter vier Augen“. Er teilte ihm mit, dass „es einfach nicht funktioniere“ und dass sie „wieder abreisen“ solle. Seine Eltern mussten sich das Lachen verkneifen und in den folgenden Monaten Schwerstarbeit leisten, um ihren Sohn dazu zu bringen, das neue Familienmitglied voll und ganz zu akzeptieren.

Waverly hatte zunächst Probleme mit der Ernährungsumstellung und litt unter Schlafstörungen. Sie reagierte allergisch auf einige Lebensmittel, und später fand der Kinderarzt heraus, dass sie unter Parasiten litt, die in ihrer Heimat unter Kindern weit verbreitet sind. Im Hinblick auf die Schlafstörungen riet der auf internationale Adoptionen spezialisierte Arzt dem Ehepaar, sofort zur Stelle zu sein, wenn das Mädchen nachts weinend aufwache, damit es sie im Laufe der Zeit als seine neuen Eltern akzeptieren würde.

In den letzten zwölf Monaten hat Waverly große Fortschritte gemacht und sich immer besser angepasst. Die Loycanos sind begeistert von dem neuen Familienmitglied – sogar Evan, der die Frage, ob er mit seiner neuen Schwester zufrieden sei, mit einem überzeugenden „Na klar!“ beantwortet.

Falls Sie eine Adoption in Erwägung ziehen, sollten Sie daran denken, dass UTC finanzielle Hilfeleistungen für Adoptionen zur Verfügung stellt.


Otis-Finanzteam unterstützt Habitat for Humanity

Normalerweise sind sie bei Otis für die Zahlen und das Vermelden der Gewinne zuständig, doch wenn die Mitglieder des Finanzteams sich zusammentun, um „Habitat for Humanity“ zu unterstützen, kann sich das Ergebnis ebenfalls sehen lassen.

Ende Juni fanden sich zwölf Mitarbeiter der Finanzabteilung der Otis-Hauptgeschäftsstelle zusammen, um im Rahmen einer eintägigen „Habitat for Humanity-Veranstaltung“ in Hartford bei der Errichtung eines Hauses mitzuwirken und nebenbei die Teamwork-Fähigkeiten auszubauen. Es war das vierte Mal, dass die Abteilung als Team an dieser Veranstaltung teilnahm.

Die Otis-Mitarbeiter taten sich mit Freiwilligen aller Altersklassen zusammen und errichteten Wände, nagelten Platten, trugen Badezimmereinrichtungen vom Lieferwagen in die einzelnen Häuser, nahmen die Dachmaße und bauten Dachrahmen für zwei Häuser.

Chief Finance Officer Angelo Messina zeigte sich begeistert: „Es war großartig, Menschen in Not helfen zu können, und das auch noch zusammen mit den eigenen Mitarbeitern und in einer völlig ungewohnten Umgebung.“

Messina hatte im letzten Jahr, als er noch für Carrier tätig gewesen war, zum ersten Mal an dieser Aktion teilgenommen und sich dieses Jahr ebenso gerne dem Otis-Habitat-Team angeschlossen. „Die Habitat-Häuser sind eine Oase in einem ehemaligen Gewerbegebiet. Andere Häuser in dieser Gegend sind bereits bewohnt.“

Iris Huang (Senior Analyst, Controls and Compliance) gehört noch nicht lange zum Otis-Team und wirkte an den Arbeiten an anderen Häusern in der Nachbarschaft mit, als sie noch bei ihrem früheren Arbeitgeber Stanley beschäftigt war.

„Das hier war früher ein ziemlich derbes Viertel“, erinnert sie sich, „hier herrschte ein raues Klima. Mittlerweile stehen hier einige Habitat-Häuser, alle neu und sauber und mit schönen Rasenflächen. Das ist schon ein Riesenunterschied. Ich bin stolz auf unser Werk, denn damit haben wir wirklich etwas bewegt. Als ich mich damals hier umsah, war ich sehr froh darüber, für zwei Unternehmen gearbeitet zu haben, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind.“

Meredith Lewis (Senior Analyst, FP&A) ist derselben Meinung. Sie arbeitet seit sieben Jahren ehrenamtlich für Habitat, drei davon war sie für Otis tätig.

„Wir sind jetzt das dritte Jahr in Folge hier“, berichtet sie. „Während der Arbeit konnten wir die Familien sehen, die jetzt die Häuser bewohnen, in denen wir in der Vergangenheit gearbeitet haben. Wenn man sieht, wie die Kinder in den Höfen herumtoben und die Mütter von der Veranda aus zusehen, wird einem klar, dass man etwas geleistet hat – den Beweis hat man ja direkt vor Augen. Wenn man erschöpft war oder jemand sich über die Hitze beschwerte, hörte man die lachenden Kinder, und das war wieder ein neuer Ansporn.“

Für Lewis ist der Aspekt der Teamentwicklung „eine Dreingabe zu der Hilfe, die wir in der Gemeinde leisten. Ohne eine gute Zusammenarbeit ist so ein Projekt zum Scheitern verurteilt. Das Teamwork in den einzelnen Gruppen hat immer ganz hervorragend funktioniert, und wir konnten so viel über die Fähigkeiten, die Arbeitsweise und das Privatleben der anderen lernen, dass wir jetzt im Vergleich zu vorher ein viel besseres und effektiveres Team bilden.“

Gabriel Acosta (Senior Financial Analyst) nahm zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil.

„Ich mache mit, weil mir die Idee des Hausbaus gefällt“, erzählt er. „Es ist einfach ein gutes Gefühl und macht Spaß. Nächstes Mal bin ich bestimmt wieder dabei. Es bedeutet mir sehr viel, mit meinen Kollegen zusammenzuarbeiten und eine neue Seite an ihnen kennenzulernen.“

Tatyana Lobikin findet das auch. Lobikin (Manager, Compensation, und Human Resources Generalist für WHQ Finance) arbeitet seit vier Jahren ehrenamtlich für Habitat.

„Es gibt weder Sparten noch Tätigkeitsbezeichnungen, Ebenen oder Dienstgrade – wir sind alle Freiwillige mit Namensschildern aus Klebeband“, berichtet sie. „Wir arbeiten für einen guten Zweck zusammen und haben dabei auch noch Spaß. Wir sind uns bewusst, dass wir einen wertvollen Beitrag zum Leben anderer Menschen leisten. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.“

Während der Arbeiten traf Messina die zukünftige Hausbesitzerin. „Es war eine nette ältere Dame, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Haus besitzen wird“, erzählt er. Als Finanzexperten waren die Freiwilligen natürlich auch an den wirtschaftlichen Aspekten der Habitat-Häuser interessiert. „Die Häuser werden für 80.000 Dollar und mit einer zinsfreien Hypothek mit 26 Jahren Laufzeit verkauft … das würde ein gewinnorientiertes Unternehmen ganz gewiss nicht tun“, meint Messina.

Laut Habitat for Humanity wird ein Großteil der Arbeiten von Freiwilligen verrichtet, wobei das Geld und die Baumaterialien für die Errichtung der Habitat-Häuser aus Privat- und Firmenspenden stammen. Partnerfamilien investieren Hunderte von Arbeitsstunden („Sweat Equity“) in den Bau ihrer eigenen Häuser und der Häuser anderer. Dank der harten Arbeit und der Hingabe der freiwilligen Helfer wurden während der letzten sechzehn Jahre in Hartford und Umgebung über 100 Häuser errichtet.


Joshua's Book of Dreams: Trauer in Goodwill verwandelt

Vor gerade einmal sechs Jahren durchlebten der bei Pratt & Whitney beschäftigte Scott Plaisted (Non-destructive Test [NDT] Inspector in North Berwick, Maine) und seine Frau Carol eine Tragödie, die man keinem Elternpaar wünscht. Sie und ihre beiden Kinder Joshua (2 Jahre) und Lindsey (4 Monate) bildeten eine glückliche Familie. Doch dann starb Joshua plötzlich, von einem Tag auf den anderen, an einer bakteriellen Hirnhautentzündung.

Trotz ihrer grenzenlosen Trauer konnten sie nicht vergessen, dass Lindsey auch noch da war. Das Wissen darüber, dass sie jetzt für ihre Tochter da sein mussten, half ihnen dabei, über Joshuas viel zu frühen Tod hinwegzukommen. Bei all dem scheinbar unendlichen Kummer hielten Scott und Carol an einem Gedanken fest: Sie mussten eine Möglichkeit finden, dass Lindsey sich an ihren Bruder erinnern würde, und dafür sorgen, dass die Erinnerung an Joshua nicht nur Lindsey, sondern auch andere Kinder und Familien inspirieren würde.

Scott spricht sehr positiv darüber, wie er und Carol sich dazu entschieden, „Joshua's Book of Dreams“ ins Leben zu rufen, ein Bildungsprogramm, das Tausenden von Kindern die Freuden des Lesens nähergebracht hat. „Wir setzten uns zusammen und sammelten Ideen, wie man Joshuas Andenken bewahren könnte“, erzählt Scott, der außerdem von Joshuas Freude an Büchern und seinem Lerneifer berichtet. „Er mochte alle möglichen Bücher. Wir wollten seine Liebe zu Büchern mit anderen teilen.“

Scott, Carol und Lindsey sammeln neue und gebrauchte Bücher, die an Bedürftige verteilt werden. Die Plaisteds organisieren dieses Programm von Ihrem Zuhause in York (Maine) aus. Im Jahr 2001 veranstalteten sie mit der Unterstützung des York Parks and Recreation Committee zum ersten Mal das „Joshua's Book of Dreams 5K Road Race“. Letztes Jahr im April nahmen 354 Läufer und Wanderer an diesem Straßenlauf teil. Mit den Erlösen dieser Veranstaltung, die mittlerweile einmal jährlich stattfindet, werden Bücher für Schulbibliotheken angeschafft und kommunale Leseprogramme finanziert.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2001 wurden im Rahmen von „Joshua's Book of Dreams“ mehr als 17.000 Bücher verteilt. Die Bücherspenden gingen an zahlreiche Kinderorganisationen und Schulen vor Ort sowie an das Programm „Aircraft Club Angel Tree“. Joshuas Bücher gingen nach den Terroranschlägen vom 9. September 2001 nach New York und nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 nach New Orleans.

Scott, Carol und Lindsey denken jeden Tag an Joshua. Sie sind dankbar für die Zeit, die sie mit ihm verbringen durften, und für seine ansteckende Leidenschaft für Bücher. Lindsey kommt ihrem Bruder mit jedem Buch, das sie mit einem Etikett versieht oder für den Versand verpackt, ein kleines bisschen näher. Obwohl ihr kleiner Engel nicht mehr unter uns weilt, sorgt „Joshua's Book of Dreams“ doch dafür, dass die Plaisteds noch immer eine vierköpfige Familie sind.

Weitere Informationen zu bakterieller Hirnhautentzündung finden Sie unter www.cdc.gov.