الْعَرَبيّة   中文   čeština   deutsch   english   español   français   हिन्दी   italiano   日本語   한국어   nederlands   norsk   polski   português   русский язык   svenska   ราชอาณาจักรไทย
Resultate

Ein Team bei Carrier in Magic Aire nutzt DFx, um den Erfolgsbeitrag jedes Einzelnen zu verbessern

Im vergangenen Monat schulte die Global Lean Operations Group von Carrier 17 Mitarbeiter in Magic Aire in der DFx-Methode, einem Ansatz zur Erstellung einfacherer, wirtschaftlicherer Designs. Das Magic Aire-Team nutzte seine DFx-Kenntnisse umgehend für das Optimieren des Designs einer seiner Produktlinien für Klimaanlagen. Dan Faurie, Lean Projekt Manager der Global Lean Operations Group, leitete die Schulungsmaßnahme.

DFx ist nur eines der vom Lean Operations-Team verwendeten Tools. Weitere Tools sind u. a. Arbeitssitzungen zur Bestandsaufnahme, Kaizen-Events, 3P-Events („production, preparation, process“) und Wertstromanalysen. DFx ist eine unterstützte, teambasierte Methode zur Projektierung von „x“, wobei „x“ für alle wünschenswerten Merkmale steht. Dies umfasst einfache Montage und Herstellung, Verkürzung der Vorlaufzeit, Produktqualität, Zuverlässigkeit, gute Installierbarkeit und Zweckdienlichkeit. Im Prozessverlauf erwägen die Teilnehmer die Logistik, Auswirkungen auf Umwelt und Arbeitsschutz sowie weitere Merkmale, die ein Produkt während seiner Lebensdauer beeinflussen können.

Die Anwendung von DFx durch das Magic Aire-Team brachte folgende Ergebnisse:

  • Senkung der Produktkosten um 13 %
  • Reduzierung des Arbeitsumfangs in Verbindung mit lokalen Verschlankungsmaßnahmen um 16 %
  • Reduzierung der Modelle für die Produktlinie 25 %
  • Reduzierung der für die Produktlinie verwendeten Teileanzahl 11 %
  • eine Liste von Möglichkeiten zur Standardisierung des Bedienungstafeldesigns für vier Produktlinien

„Die herausragenden Ergebnisse dieser Veranstaltung belegen den Nutzen der DFx-Methode“, freut sich Ron Duncan, Magic Aire General Manager. „Sie hat uns auch geholfen, Chancen zur Verbesserung anderer Produktdesigns aufzudecken.“

Magic Aire in Wichita Falls, Texas, wurde 1999 von Carrier übernommen.


Otis Hong Kong und Express erhalten den Caring Company Award

Um ihr ständiges Streben nach sozialer Verantwortung durch Ehrenämter zu unterstreichen, wurden Otis Hong Kong und seine Tochtergesellschaft Express vom Hong Kong Council of Social Service (HKCSS) als „Caring Company“ – sozial engagiertes Unternehmen – ausgezeichnet.

Damit erhielt Otis Hong Kong diesen Preis im dritten Jahr in Folge und Express zum ersten Mal.

Ebenso wurden drei Mitarbeiter, Chan Kwok Sun, Supervisor der Hongkonger Niederlassung, Nip Chi Keung, Techniker II der Niederlassung in Hongkong, und Yip Kin Man, Techniker von Express, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als „Caring Ambassadors“ – Botschafter für soziales Engagement – geehrt. Alle drei Mitglieder des Otis Voluntary Committee trugen entscheidend dazu bei, dass die Maßnahmen des Komitees den Bedürfnissen der Mitarbeiter sowie der Gemeinschaft entsprachen. Zudem gewannen sie neue Mitstreiter und trugen so dafür Sorge, dass die ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht an Schwung verloren.

„Den Caring Company Award zum dritten Mal in Folge zu erhalten, unterstreicht unser Engagement für soziale Verantwortung“, erläutert Stephane de Montlivault, Managing Director von Otis Hong Kong. „Unsere sozialen Werte veranlassen uns dazu, uns darum zu bemühen, den Hilfsbedürftigen in Hongkong etwas zurückzugeben und zur Entwicklung einer fürsorglichen Gemeinschaft beizutragen.“

„Es ist eine große Ehre, diese Auszeichnung zum ersten Mal zu erhalten“, fügte Tarence Wong, General Manager von Express, hinzu. „Wir werden die Kultur sozialen Engagements weiter fördern, indem wir mehr Mitarbeiter und deren Angehörige dazu ermuntern, unserer Gemeinschaft zu nützen.“

Im Jahr 2007 organisierte Otis Hong Kong gemeinsam mit dem Hong Kong Christian Service, dem Swire Properties Community Ambassador und der Hong Kong Lik Kwan Association sechs Gemeinschaftsprogramme. Diese Programme umfassten eine Feier zum chinesischen Neujahrsfest mit älteren Menschen, ein Fest zum Muttertag sowie zum Vatertag für ältere Menschen, einen Besuch im Ronald McDonald House und eine Strandreinigungsaktion mit Kindern. Über 188 Mitarbeiter und deren Angehörige leisteten mehr als 1.022 Stunden ehrenamtliche Arbeit, um 150 alleinstehende ältere Mitbürger und 50 bedürftige Kinder zu unterstützen.

Im Rahmen seines familiären Engagements hat Otis Hong Kong eine Reihe familienfreundlicher Leistungen eingeführt, die über herkömmliche Gesundheitsfürsorge hinausgehen, z. B. Schulbücherzuschüsse für Mitarbeiterkinder. Um seine Fürsorge weiter auf die Mitarbeiterfamilien auszudehnen, widmet Otis Hong Kong – wie viele Otis-Niederlassungen weltweit – einen Tag im Jahr den Mitarbeiterkindern, damit sie die Geschäftsräume, das Unternehmen und das Arbeitsumfeld ihrer Eltern kennenlernen können.

Otis ist bestrebt, den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu gestalten, und dies durch die Entwicklung energieeffizienter Produkte und deren Herstellung mit minimalem Energieverbrauch, durch ehrgeizige Umweltziele in Bezug auf Energie- und Papierverbrauch, durch die Einführung strikter Prozessabläufe sowie Systemüberwachung, um die ordnungsgemäße Entsorgung verschmutzter Materialien sicherzustellen. Zudem zielt Otis Hong Kong durch den jährlichen „Green Day“ und Schulungsworkshops auf die Stärkung des Umweltbewusstseins seiner Mitarbeiter. Die Zertifizierung nach ISO 14001 für Umweltmanagementsysteme ist ein weiterer Beweis für Otis’ Verpflichtung gegenüber der Umwelt.

Ziel der vom HKCSS im Jahr 2002 eingeführten „Caring Company“-Initiative ist der Aufbau einer sozial engagierten Gemeinschaft durch die Kultivierung der „Corporate Citizenship“ und die Förderung strategischer Partnerschaften zwischen Unternehmen, öffentlichen sowie nicht gewinnorientierten Einrichtungen.

Otis Hong Kong und Express erfüllten fünf von sechs Kriterien der „Caring Company“-Initiative, denn sie unterstützten ehrenamtliche Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter, waren familien- und umweltfreundlich, beschäftigten schutzbedürftige Gruppen und spendeten an Wohlfahrtsorganisationen.


Anstrengungen zur Beseitigung bedenklicher Stoffe aus neuen Produkten

Als UTC zu Jahresbeginn seine Ziele für Umwelt und Arbeitsschutz (Environment, Health & Safety = EH&S) bis 2010 bekannt gab, befanden sich Mark Jaworowski und Ian Cambridge in einer herausragenden Stellung, um darauf zu reagieren. Als Mitarbeiter im United Technologies Research Center in East Hartford, Connecticut, war beiden ein eifriges Interesse an einem vom UTC-Topmanagement auf den Weg gebrachten Projekt gemeinsam: Es ging ihnen darum, potenziell schädliche, bedenkliche Stoffe (Materials of Concern = MOCs) aus allen vom Unternehmen und seinen Geschäftsbereichen neu entwickelten Produkten zu eliminieren.

Mark, einer der führenden Ingenieure der Abteilung Materialkunde, und Ian, Senior Analyst und EH&S Generalist, war klar, dass harte Arbeit auf sie zukam. Viele der von UTC ermittelten bedenklichen Stoffe wie Blei, Kadmium und Chromate finden breite und gängige Verwendung in Luft- und Raumfahrt (z. B. Korrosionsschutzbeschichtungen für Aluminiumlegierungen an Triebwerkkomponenten, Hubschraubern und einer Reihe von Ausrüstungen für Antriebssysteme). Jedoch bedeutete die Verwendung solcher Stoffe notwendigerweise einen Kompromiss. Während sie einerseits eine hohe Produktzuverlässigkeit boten, konnten sie andererseits ein Gesundheitsrisiko darstellen. Die Herausforderung bestand darin, alternative Stoffe zu finden, die Gesundheitsrisiken minimieren, ohne die Produktzuverlässigkeit und die Sicherheit des Endnutzers zu gefährden.

„Wir arbeiteten schon seit mehreren Jahren an der Beseitigung bedenklicher Stoffe“, so Mark und merkt an, dass diese Anstrengungen Bestandteil der EH&S-„10X“-Ziele von UTC waren, einer ein Jahrzehnt umfassenden Initiative, die sich auf die Bereiche Luftemissionen, recycelter und nicht recycelter Abfall sowie Energieverbrauch konzentrierte. Gegen Ende 2006 war jedoch nur eine Verringerung der bedenklichen Stoffe in neuen Produkten um 45 % erzielt worden, was weit hinter der Zielsetzung ihrer vollständigen Beseitigung zurückblieb.

Mit einem neuen Bewusstsein für die Dringlichkeit, bedenkliche Stoffe in den kommenden drei Jahren aus neuen Produkten zu eliminieren, setzte UTC ein MOC-Lenkungskomitee aus Vertretern aller Geschäftssegmente ein. Mark beteiligte sich an der Gruppe, in der er UTRC vertrat, während Ian und sein Team sich auf eine Bestandsaufnahme bedenklicher Stoffe und die Aufdeckung spezifischer Fragestellungen bei in der Vorbereitung befindlichen Produkten konzentrierten.

Eine Strategie zur Beseitigung bedenklicher Stoffe wurde entwickelt, um für jeden Geschäftsbereich spezifische Pläne aufzustellen sowie gemeinsame Risiken aufzudecken und regelmäßig über Fortschritte zu berichten. Die Gruppe fasste 400 Einträge aus dem Inventar bedenklicher Stoffe in 40 Anwendungen zusammen und unterteilte diese – je nach technischem Risiko – in drei Gruppen. Die Niedrigrisikogruppe enthält Anwendungen ohne technisches Risiko, die lediglich mit Finanzmitteln ausgestattet werden müssen; die Hochrisikogruppe umfasst fünf Anwendungen, die aufgrund ihrer technischen Komplexität und ihres Risikopotenzials über mehrere UTC-Geschäftsbereiche hinweg als „strategisch“ gelten.

Ebenfalls erstellte Ians Gruppe ein chemisches Inventar der bei UTRC verwendeten hochgefährlichen Stoffe (Highly Hazardous Materials = HHMs) mit Kategorien für potenziell gefährliche Stoffe, die über die der MOC-Liste hinausgingen. Die zeitliche Planung des Zentrums zur Eliminierung der Stoffe erfolgt in jährlichen Etappen. Für 2007 lautete das Ziel, die Verwendung bestimmter Spezialchemikalien einzustellen, gefolgt von bestimmten Reagenzien zum Schweißen und Reinigen im Jahr 2008 sowie bestimmten Druckgasen und Reagenzstoffen in den Jahren 2009 und 2010.

Auch wenn bis zum Endtermin 2010 noch viel zu tun ist, sind sich beide Männer einig, dass bei UTC bereits jetzt ein bedeutsamer kultureller Wandel eingetreten ist: das Bewusstsein, dass unangemessene Risiken nicht eingegangen werden dürfen.

„Viele Köpfe sind besser als einer, und unser Job bei UTRC besteht darin, Menschen aus den verschiedenen Geschäftsbereichen zusammenzubringen, um an diesen Themen zu arbeiten“, erklärt Mark. „Heute z. B. hatten wir eine Telefonkonferenz mit Pratt & Whitney, Hamilton Sundstrand, Sikorsky und einem Lieferanten für chromatfreie Klebstoffe. Wir werden als ein Unternehmen zusammenarbeiten, um das Produkt zu testen. Das ist der Weg zu ständiger Verbesserung.“


HS-Einrichtung in Puerto Rico für Dachsanierung ausgezeichnet

FM Global, eines der weltgrößten Unternehmen im Bereich Versicherungen für kommerzielle und industrielle Immobilien und Risikovorsorge, hat die HS-Luft- und Raumfahrteinrichtung in Santa Isabel, Puerto Rico, kürzlich für die Sanierung seines Daches ausgezeichnet.

Was ist daran so außergewöhnlich? Dank der Sanierung sind die potenziellen finanziellen Schäden durch Orkaneinwirkungen um mehr als 100 Millionen US-Dollar gesunken. Dadurch konnte sich die Einrichtung für den FM-Global-Status „Highly Protected Risk“ qualifizieren.

Saul Rodriguez (links), EH&S Manager, und Jose Carrero, Plant Manager, von der HS-Einrichtung in Santa Isabel, Puerto Rico, nehmen die Auszeichnung von John Wagner (rechts) von FM Global entgegen. (Foto mit freundlicher Genehmigung von FM Global)


P&W Customer Training Center erneut als ACE-Gold-Standort zertifiziert

Das Pratt & Whitney Customer Training Center (CTC) wurde vor Kurzem als ACE-Gold-Standort zertifiziert. Das CTC ist einer von 17 Gold-Standorten (von insgesamt Pratt & Whitney-Standorten) und einer von 26 Gold-Standorten von UTC (von 1.752 Standorten insgesamt). Im CTC werden Technik-, Betriebs- und Maschinenbaukurse für Besitzer und Betreiber von Triebwerken, sowie für Pratt & Whitney-Mitarbeiter aus aller Welt angeboten. General Manager Laura Holmes hat sich für die Vorbereitung auf die erneute ACE-Gold-Zertifizierung mit ihrem Vorgänger Bill Brown zusammengetan.

Das CTC-Team mit ACE-Gutachtern und dem ACE-Client Manager. Von links nach rechts: Bob Fazzio, Elsie Schoen-Kiewert, Bryan Currier, Bill Brown, Tom Poncini, Laura Holmes, Janet Wade-Utay, Angel Santos, Kathy Ferner, Robert Maciorowski, John Papadopoulos und Darlene O'Connor.

Als eines der ersten ACE-Gold-Unternehmen von UTC (2002) strebt das Customer Training Center mit Hilfe des ACE-Betriebssystems immer wieder hervorragende Leistungen an. Seit Holmes sich dem Customer Training Team im Juli 2006 angeschlossen hat, wurden vier, so genannte Possibilities-Teams (Strategie, Revenue Generation, Marketing und Produktion) gebildet, deren Aufgabe in der Durchsetzung neuer Initiativen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit besteht. Jeder CTC-Mitarbeiter gehört mindestens einem Team an, das die verschiedenen neuen Projekte und Initiativen mit Hilfe des ACE-Betriebssystems entwickelt, plant, umsetzt und auswertet.

Unter der Führung von Stacey Blanchard (ehemalige ACE-Leiterin) und Elsie Schoen-Kiewert (ehemalige ACE-Leiterin und Quality Manager des CTC) setzte das CTC-Team ACE-Strategien und -Tools ein, um folgende Ziele zu erreichen:

  • 100 % Kundenzufriedenheit (MFA von 6,2 bei einem P&W-Ziel von 6,0)
  • 65 % Mitarbeiterzufriedenheit
  • 100 % der Ausbilder vom Teamleiter kontrolliert
  • Keine meldungspflichtigen Betriebsunfälle/keine meldungspflichtige Verlustzeit
  • Keine wesentlichen ausgelieferten fehlerhaften Waren
  • Erreichen von 100 % der Ziele bei der Arbeitssicherheit
  • Korrekturmaßnahmen bei allen Beinahezusammenstößen
  • Erreichen von 100 % der Qualitätsmesswerte
  • 100 % rechtzeitige Lieferung der Schulungsunterlagen
  • Einhaltung der Finanzziele und Budgets
  • Erhalt von Teil 147 der EASA-Zertifizierung (Einrichtung und PW6000-Kursunterlagen)

„Das CTC-Team beweist weiterhin eine konstante Anwendung der ACE-Hilfsprogramme zur Bereitstellung eines hervorragenden und preisgünstigen Service. Es hat sich das ACE-Betriebssystem zu eigen gemacht, um die Wertigkeit seines Kundenservice zu erhöhen“, so Graham Morast (Director, ACE Programs).

Das Customer Training Center verbessert ständig seine Geschäftsstrategien und passt seine Leistung an die Kundenerwartungen an. Der unermüdliche Einsatz für Qualität und die Anwendung des ACE-Betriebssystems gewährleisten die Zukunftsfähigkeit von ACE Gold und eine weitere Steigerung der Kundenzufriedenheit bei gleichzeitigem Wachstum.


Bessere Entwürfe vereinfachen Installation in Brasilien

Otis Brasilien hat ein verbessertes Entwurf-Verfahren eingeführt, mit dessen Hilfe wichtige Informationen zu einem frühen Zeitpunkt des Installationsprozesses an Generalunternehmer übermittelt werden können.

Dieser neue Ansatz ermöglicht die Bereitstellung wichtiger Informationen an den Generalunternehmer innerhalb von fünf Minuten (statt mehrerer Wochen, wie bisher).

„Dieses einfache, doch revolutionäre Tool hat unsere Verkaufsvorgänge von Grund auf verändert“, so Sergio Kariya, National Installation Manager und SIP Champion bei Otis Brasilien. „Die Beschleunigung des Informationsaustauschs mit unseren Kunden ermöglicht es den Installationskontrolleuren, den ersten Vor-Ort-Besuch rechtzeitig abzustatten.“

Die Initiative begann während eines SIP-Kick-off-Meetings (SIP = Sales and Installation Process) im Dezember 2005 in São Bernardo do Campo, Brasilien. Alle von diesem Prozess betroffenen Bereiche waren vertreten: Vertrieb, Installationen zur Verhinderung von Fremdkörperbeschädigung und Support-Abteilugen wie z. B. Technik.

Kariya erinnert sich: „Damals bestand der Konsens zwischen den Mitwirkenden darin, dass wir dem Generalunternehmer Informationen zur Zwischenzone Aufzug/Gebäude sehr früh während des Prozesses übermitteln müssten. Ein Zeitraum von fünfzehn Tagen nach Vertragsunterzeichnung erschien als eine angemessene Frist für die Übermittlung der Informationen.

Da dem Kunden nun alle Informationen vorlagen, konnte er die Fahrstuhlschächte und alle relevanten Bereiche den Produktanforderungen entsprechend vorbereiten, und zwar so schnell wie möglich.

Wenn schon im Voraus ein Mangel an notwendigen Informationen herrscht, hat dies zur Folge, dass auch dem Installationskontrolleur beim ersten Vor-Ort-Besuch wichtige Informationen fehlen. Außerdem ist es in einem solchen Fall für Generalunternehmer schwierig, von Anfang an den richtigen Entwurf zu wählen. Und zu guter Letzt kann sich dies negativ auf das Verhältnis zwischen Otis und dem Kunden auswirken.“

Benutzerfreundliches Hilfsprogramm

Marcos Bovo (Engineering Manager bei Otis Brasilien) wurde die Verantwortung für die Entwicklung eines einfachen Hilfsprogramms übertragen, das diese Anforderungen erfüllt. Er hatte ein Hilfsprogramm im Sinn, das schnell und einfach zu bedienen ist, das auf einer gängigen Software-Plattform basiert und dessen Dateien in einem marktgängigen Format in Briefgröße ausgedruckt werden können.

Bovo übertrug die Aufgabe an Julio Presa Gonzalez (Elektroingenieur) und Decio Massaro (Product Administration Manager). Innerhalb weniger Wochen entwickelten sie das Hilfsprogramm „Dados de Planta para o Construtorâ“ (Entwurfsdaten für Generalunternehmer).

Auf der Grundlage von Excel erstellten sie eine Tabelle für Aufzugmodelle, die über 80 Prozent des örtlichen Verkaufs erfasste. Dank dieses Hilfsprogramms können Verkaufsvertreter über ihren eigenen Laptop technische Daten abrufen (z. B. Höchstlast, Art der Türen und Nenndrehzahl). Anschließend geben sie die Maße des Aufzugsschachts und den Abstand zwischen den einzelnen Etagen ein und erhalten umgehend alle für den Kunden relevanten Daten (erforderliche Fläche für die Installation der Aufzugtüren, Belastungs- und Abschaltungsdaten des Maschinenraums, Belastung des Schachts und der Träger sowie elektrische Angaben wie z. B. die Maße für die Verkabelung). Diese Daten werden entsprechend gruppiert, damit sie auf der Baustelle problemlos abgerufen werden können.

„Dieser Prozess ermöglicht es Otis-Vertretern, das Formular mit den Entwurfsdaten schon bald nach der Vertragsunterzeichnung auszufüllen“, so Bovo. „Gleichzeitig können sie andere Standardunterlagen wie zum Beispiel das Bestellformular und den Rechtsvertrag vorbereiten. Innerhalb von fünf Minuten können die Entwurfsdaten ausgedruckt und dem Kunden übergeben werden.“

„Das ist wirklich ein sehr nützliches Hilfsprogramm“, freut sich Verkaufsvertreter Renato Pedroso de Oliveira. „Der Generalunternehmer erhält gleich bei der Unterzeichnung des Handelsvertrags alle Daten, die er für die Installation der Aufzüge benötigt. Vor der Einführung dieses Programms erhielten wir oft Beschwerden aufgrund fehlender Informationen. Sowohl der Kunde als auch der Verkaufsvertreter wissen die Vorteile dieses Hilfsprogramms zu schätzen.“